Unser Herbstkonzert am 10.11.07 war ein voller Erfolg! Lesen Sie hier die Kritik im Abendblatt:
Mit Musik die Welt umsegelt
Norderstedt - Wenn sie Landschaften und Städte, Märchen und Moritaten mit Musik malen, dann sind sie einfach spitze! Die 70 Musikerinnen und Musiker des Symphonischen Blasorchesters Norderstedt (SBN) überzeugten in ihrem Herbstkonzert "Städte und Landschaften" in der "TriBühne" am Rathaus sogar die jüngsten Zuhörerinnen und Zuhörer, die ein sehr fröhliches Flair in den großen Saal brachten.
Das sagt der Bläser-Nachwuchs über das Konzert
Die rund 60 Bläserschülerinnen und Schüler waren restlos begeistert. "Am besten hat mir "Magallanes" gefallen", sagte Philipp Kuhnke (10, spielt Klarinette). "Ja, das war einfach wunderschön", bestätigte Vanessa Schröder (11, Trompete). "Ich mag bei der Blasmusik den besonderen Ton so gern", meinte Kim-Julien Weber (11, Euphonium). "Ich konnte mir bei "Magallanes" alles so gut vorstellen, die Seeschlachten und die Meuterei", sagte Yasha Bahramsari (10, Saxofon). "In Magallanes war einfach alles drin", schwärmte Brian Schulz (11, Horn) und Chantal Schröder (10, Tuba) sagte: "Ich fand alles gut, besonders aber das letzte Stück."
12.11.2007
Neue Musiker herzlich willkommen!
17.09.2007
Konzert Dreiklänge in der TriBühne Norderstedt am 09.09.07
Drei Orchester mit 143 meist jugendlichen Musikerinnen und Musikern auf drei Bühnen begeisterten das Publikum.
Von Heike Linde-Lembke
So geht's! Was im vorigen Jahr über fünf Stunden dauerte, ging diesmal in "nur" zweieinhalb Stunden über die Bühnen. Das Konzert "Dreiklänge" in der "TriBühne" wurde zeitlich um 50 Prozent eingedampft. Der Effekt: ein erfolgreicher Extrakt musikalischer Höhepunkte.
Durch die Reduzierung von fünf (!) Pausen auf eine wurden die Stilrichtungen der drei Orchester - das Jugend-Sinfonieorchester Lübeck, das "LandesJugendJazzOrchester" Schleswig-Holstein und das Symphonische Blasorchester Norderstedt (SBN) - deutlich hörbar. Alle drei zeichneten sich durch Spitzen-Leistungen aus. Durch die Öffnung aller drei Säle zu einem herrschte in der " TriBühne" ein besonderes Flair. Das SBN spielte auf der Mittelbühne, die indes durch einen Defekt des "Eisernen Vorhangs" aufs Parkett verlegt wurde. So aber konnten auch die SBN-Musiker die anderen Orchester hören und sehen.
Den Auftakt gestaltete das SBN als Heimspiel. Das Semiprofi-Orchester bewies unter der Leitung von Bernhard Volk seine Stärke in der Filmmusik, malte mit Musik Bilder und sorgte für überraschende Sprech- und Gesangseinlagen. Bestens gelang der Männergesang in Patrick Coyles "Henry V."
Von der Filmmusik zur Klassik: Das Jugend-Sinfonieorchester Lübeck ließ mit Felix Mendelssohns Ouvertüre zur Oper "Die Hebriden" das vom SBN vorgelegte gute Stimmungsbarometer auf "fröhlich" schnellen. Dirigent Frank Engelke, der das SBN in den 1990er-Jahren aus der Hobby-Orchesterecke holte, lotste die jugendlichen Musiker behutsam durch die vertrackte Komposition. Gut auch die Interpretation von Nicolai Rimsky-Korssakovs "Capriccio Espagnol", wenngleich den Bläsern etwas die Puste fehlte.
Nach den Streichern klarer Bläsersound mit dem "LandesJugendJazzOrchester", in dem auch die Norderstedter Brüder Lars und Torben Seniuk (bestens an der Posaune!) spielen. Unter der Leitung von Jens Köhler begeisterte das Orchester mit starken Rhythmen, hinreißenden Soli, mit Swing und Groove, Cool-Jazz und Blues. Sehr jazzig und mit feinen Soli erklang "Wyrgly". Klar kam Herbie Hancocks "Dauphin Dance", während Tanja Besmehn als Sängerin mit klarer Stimme überzeugte.
erschienen am 11. September 2007
11.09.2007